SpektakelAkademie
Entlang des KunstFestSpiele-Programms entfaltet sich eine SpektakelAkademie ganz im Sinne einer "Académie des représentations" wie Gottfried Wilhelm Leibniz sie erträumte: mit „Vorführungen von Maschinen, Instrumenten und Automaten, begleitet von Vorträgen, Gauklern und Kunst“. Das Publikum ist eingeladen sich kritisch, lustvoll und spielerisch mit den Themen Digitalisierung, Technikentwicklung und Medialisierung der Gegenwart auseinanderzusetzen. In Vorträgen, Gesprächen, Maker-Spaces, Workshops, Führungen, Installationen und künstlerischen Präsentationen wird Wissen interdisziplinär und immersiv ausgetauscht. Ganz bewusst verzichtet das Programm auf die Trennung von Kunst und Kunstvermittlung, sondern begreift die Inszenierung des vermittelnden Moments und die Form der Teilhabe als künstlerischen Akt.
Die SpektakelAkademie verfolgt das Ziel, unsere postdigitale Gegenwart lebensnah zu reflektieren und die Fantasie für Selbstermächtigungsstrategien zu schulen. Gemeinsam mit dem KinderKunstSpektakel lädt die SpektakelAkademie dazu ein, die dynamische Gegenwart aktiv zu erkunden und mitzugestalten.
Künstlerisch-wissenschaftliche Dialoge
Einführungen, Talks, Führungen
Workshops
Festivalcampus Niedersachsen

Fr 22.5. bis Mo 25.5.
Mit Universität Hildesheim: Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur / Hochschule für Bildende Künste Braunschweig: Studiengang Darstellendes Spiel / Leuphana Universität Lüneburg: Fachbereich Kulturwissenschaften / Hochschule Hannover: Studiengang für Szenografie – Kostüm – Experimentelle Gestaltung / Hochschule Osnabrück: Institut für Theaterpädagogik
Konzeption und Realisierung Antonia Rohwetter / Philipp Schulte
Der Festivalcampus Niedersachsen lädt auch 2026 wieder Studierende aus ganz Niedersachsen zu den KunstFestSpielen Herrenhausen ein – erstmals unter der künstlerischen Leitung von Brigitta Muntendorf. Mehr als vierzig Studierende aus den Bereichen Kultur- und Theaterwissenschaft, Performative Künste, Szenografie und Theaterpädagogik tauchen in das Festival ein, tauschen sich mit den Künstler* innen aus und diskutieren die Aufführungen in Seminaren und Workshops.
Wie das Festival versteht sich auch der Campus als Labor für die Künste von morgen: vernetzt, experimentell und im Dialog mit Technologie, Wissenschaft und Gesellschaft. Jenseits dessen, was im Hochschulalltag erprobt werden kann, erforschen die Teilnehmer* innen gemeinsam mit Künstler*innen und Dozierenden neue Formen des Sehens, Hörens und Wahrnehmens. Im interdisziplinären Austausch öffnet der Campus Räume für kritische Reflexion und gemeinsames Denken – und macht so erlebbar, wie Kunst zum Resonanzraum gesellschaftlicher Zukunftsfragen wird.
Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen, findet das Projekt 2026 zum neunten Mal in enger Zusammenarbeit mit dem Festival Theaterformen statt, das im Juni die Gastgeberrolle übernimmt. Studierende aus Hannover, Hildesheim, Braunschweig, Osnabrück und Lüneburg erleben so zwei internationale Festivals aus nächster Nähe, die aktuelle und genreübergreifende Kunstformen in den Mittelpunkt stellen.
Gefördert durch die Stiftung Niedersachsen.
Eine Initiative der KunstFestSpiele Herrenhausen in Kooperation mit dem Festival Theaterformen.

