Festivalzelt

Do 13.05. bis So 30.05. – täglich 11:00 - 23:00

Das Festivalzelt mit seiner einzigartigen Atmosphäre wird auch in diesem Jahr wieder für die gesamte Dauer der KunstFestSpiele zwischen Ehrenhof und Orangerie stehen. Trotz aller Einschränkungen bleibt es ein Ort für Gespräche und Begegnungen, zum Entspannen und Essen, so vielfältig und lebendig wie die KunstFestSpiele selbst – nur das ausgelassene Feiern und Tanzen muss diesmal leider ausfallen.

Die freitagsküche begleitet alle Mitwirkenden sowie Festivalbesucher*innen und Gartenflaneur*innen kulinarisch und künstlerisch wie gewohnt und selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Regeln: tagsüber als Café und Kantine, abends als Bar und Restaurant. Im Festivalzelt können die Akteur*innen und das Publikum sich in entspannter Umgebung mit dem gebotenen Abstand begegnen oder einen Blick in die offene Küche werfen.

Schon eine Tradition ist das Konzertprogramm, kuratiert von Feinkost Lampe, dem „Laden für Raumklangpflege“ in Hannover-Linden. Mit den dort stattfindenden Konzerten, DJ-Sets und After-Show-Treffen wird das Zelt wieder zum zentralen Ort während der KunstFestSpiele.

 

Feinkost Lampe Konzerte & Feiern im Festivalzelt

Alle vier Abende der Feinkost Lampe Konzerte im Festivalzelt stehen unter dem Zeichen der elektroakustischen Soundforschung. Sie loten die vielfältigen Klangtiefen aus, die entstehen, wenn akustische Instrumente und klassisch inspirierte Kompositionen mit elektronischen Sounds neue Synthesen eingehen. 

Jede*r der Künstler*innen erschafft sich dabei eine völlig eigene musikalische Welt. So schafft es Niklas Paschburg seine neoklassischen Stücke aus einem nahezu puristischen Klavierspiel heraus mit einer club-reifen Intensität zu flächigen Synthlandschaften aufzutürmen oder sie fragil-lichternd dem Horizont entgegen schweben zu lassen.
Die bulgarisch-deutsche Pianistin und Sängerin Lisa Morgenstern verbindet dramatische Kompositionen mit experimenteller Popmusik, klassischen Elementen und ihrer sehr eigenen emotionalen Performance.

Mit dem ersten Besuch des französischen Komponisten und Violinisten Chapelier Fou in Hannover, dessen musikalische Vielfalt zwischen Klassik und Elektronik, zwischen Lofi-Sounds und cineastischen Klangwelten unaussprechlich und betörend ist, erfüllt sich das Feinkost Lampe Team einen lang gehegten Herzenswunsch.  Ebenso in der Welt des Films und der zeitgenössischen Kunst, aber auch in der des Theaters zuhause, ist die junge polnische Komponistin und Pianistin Hania Rani. Sie vereint europäische Einflüsse aus Ost und West zu einer eigenen musikalischen Sprache und wird als Duo mit der Cellistin Dobrawa Czocher ihr im Sommer erscheinendes drittes Album vorstellen. Alle Abende, wie auch Festivaleröffnung und –abschluss, werden umrahmt von RaumKlangPflegesets der Feinkost Lampe-DJs, die passend die Vielfalt handgemachter und elektronischer Sounds ausloten.

Atmosphäre 2018
Do 13.05. – 20:30
Eröffnungsfest
m.age.project - globelectronica downtempo-DJ Set
So 16.05. – 21:30 / warm up ab 19:00
Stoff (DJ Set)
Niklas Paschburg
Sa 22.05. – 21:00 / warm up ab 19:00
Kay Le Fay (DJ Set)
Chapelier Fou
Mi 26.05. – 21:00 / warm up ab 19:00
Herr Wieland (DJ-Set)
Hania Rani & Dobrawa Czocher
 


Fr 28.05. – 21:00 / warm up ab 19:00
wandkontakt (DJ Set)
Lisa Morgenstern
Abschlussfest
So 30.05. – 21:00
Abschlussfest
Luv Outernational Soundscapes with soulful & electronic Music (DJ Set)


freitagsküche

Tischgespräche

„Essen ist reden mit anderen Mitteln“ sagen die Macher*innen der freitagsküche. Das gemeinsame Essen ist für sie das Medium, um ein Miteinander zu initiieren und Kunst zu vermitteln. Die umfangreichen gesellschaftlichen Aspekte des gemeinsamen Essens sowie der ‚Küche als Ritualraum’ sind für die Idee der Kunst-Köch*innen zentral: hier wird gekocht und geredet, geteilt und diskutiert, gestritten und reflektiert – und eben immer auch gemeinsam gegessen.

In diesem Frühjahr arrangiert sich die freitagsküche mit der aktuellen Situation und entwickelt dazu ein neues Format. Im Anschluss an die Künstler*innen-Talks lädt sie zu kunstvollen Kleinigkeiten und Tapas ins Festivalzelt – situationsbedingt natürlich abstandskonform. So kann das Publikum auch diesmal kulinarische Geschichten zu den Künstler*innen erfahren und genießen. Die Speisen, die die freitagsküche in diesem Jahr anbietet, stehen wieder in direktem Zusammenhang mit den Künstler*innen der KunstFestSpiele. Deren Lieblingsessen, Leibspeisen oder Wunschgerichte gibt es allerdings nicht nur im Anschluss an die Vorstellungen und Talks sondern auch schon tagsüber.

Aus einem neuen freitagsküchen-Vorratsschrank kann man sich sogar in diesem Jahr ein kulinarisches ‚Merchandise’ als Erinnerung mit nach Hause nehmen und dort verspeisen. Das Zelt wird über den Festivalzeitraum hinweg wieder ein Gastraum sein, der auch auf die Künstler*innen und Aufführungen reagiert und in dem es kleine persönliche Geschichten zu entdecken gibt.

  

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