Until the Last of Our Labours Is Done
Vlatka Horvat
Performance — Premiere

Fr 22.05. — 18:00
Galerie

Preis 19 Euro (zzgl. VVK-Gebühren)
Preis ermäßigt 9,50 Euro (zzgl. VVK-Gebühren)
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Vorwärts gehen, vorrücken, neu anfangen, Erschöpfung überwinden, versuchen am Leben zu bleiben.
Sechs Performer*innen bewegen sich auf einem langen, schmalen Pfad durch Landschaften voller Trümmer, Holzstücken, Stofffetzen und zerbrochenen Objekten. Mal behindern sie die Gegenstände und das Material, das sie mit sich führen, mal helfen sie ihnen weiter auf ihrem Weg durch die unwägbaren Landschaften. Ein komisch-skurriler Staffellauf und Hindernisparcours, ein surreales Lo-Fi-Physikexperiment entfaltet sich hier über vier Stunden vor den Augen der Zuschauer*innen. Alltagsgegenstände verwandeln sich im Laufe der Zeit in Fahrzeuge, Krücken oder Schuhe, mitunter sogar in zusätzliche Körperteile.

Vlatka Horvats Until the Last of Our Labours Is Done ist eine unorthodoxe Choreografie von überbordendem Einfallsreichtum und spielerischem Humor. Live-Musik bereichert und kontrastiert den Rhythmus der Performance, die an historische Tanzmarathons erinnert und Assoziationen zu aktuellen Migrations- und Verdrängungsprozessen wachruft. Im Laufe dieses Spiels, mit seinen Regeln, die sich nach und nach verzerren, verändern und auflösen, erscheinen sowohl die Körper der Darsteller*innen als auch die Objekte, mit denen sie hantieren, immer wieder in einem neuen Licht.

 

Fr 22.05. — Tischgespräche 3 mit Vlatka Horvat & den Performer*innen im Anschluss an die Vorstellung im Festivalzelt. Tickets 18 Euro.

Mit Seke Chimutengwende, Neil Callaghan, Wendy Houstoun, Paul Hughes, Lucy Suggate, Rohanne Udall
Livemusik Hahn Rowe
Künstlerische Leitung Vlatka Horvat

Dauer ca. 4h, Kommen und Gehen durchgehend möglich


Eine Auftragsproduktion der KunstFestSpiele Herrenhausen.
Until the Last of Our Labours Is Done wurde aus einem Teil von Vlatka Horvats Performance 'Minor Planets' entwickelt, einer Koproduktion von HAU Hebbel am Ufer Berlin und entstand 2017 im Rahmen des Festivals „Utopian Realities“.