Second Self: Beethoven Resurrection
Hugo Glendinning / Tilly Shiner
Film / Livemusik — Weltpremiere

Sa 16.05. — 19:30
DHC-Halle

Preis 20 / 24 / 28 Euro (zzgl. VVK-Gebühren)
Preis ermäßigt ab 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühren)

20% Frühbucherrabatt bis zum 23.03.

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London, Halloween 2019. Großbritannien steht vor dem Brexit. Ludwig van Beethoven ist in der Stadt, oder vielmehr: sein Geist. Er ist auf der Suche nach Gerechtigkeit. Die Royal Philharmonic Society hatte bei ihm die 9. Symphonie in Auftrag gegeben, ihn aber mit beleidigenden 50£ abgespeist.

Der von Livemusik begleitete magisch-realistische Film der britischen Filmemacher Hugo Glendinning und Tilly Shiner erzählt die fiktive Geschichte von Beethovens Reise nach London, die nie stattfand. In dieser Nacht befindet sich die Stadt in einem Prozess der Selbstzerstörung. Bei Sonnenuntergang wird Beethoven aus dem Schlamm der Themse gezogen. Er taumelt im Wahn durch die Straßen und schließt sich Nachtschwärmern, Demonstranten und Verstoßenen an. Er trinkt und raucht und ist zunehmend angewidert von seiner anstrengenden Suche nach der Royal Philharmonic Society. Es sind Musiker und Künstler, die ihm trotz seines verlumpten Aussehens Hoffnung geben, dass sein Erbe weiter lebt: Am Trafalgar Square haucht eine trauernde Frau die ‚Ode an die Freude‘, am Ufer der Themse ertönt das Arrangement einer Violinsonate. Beethovens nächtliche Reise endet im Morgengrauen an der Themse, wenn die Stadt wieder erwacht. Die Musik zum Film scheint ein Werk von Beethoven zu sein, ein Geisterwerk, komponiert und arrangiert vom britisch-ägyptischen Filmkomponisten Sami El-Enany, live aufgeführt von der hannoverschen musica assoluta.

 

Sa 16.05. — Tischgespräche 1 mit Hugo Glendinning, Tilly Shiner, Sami El-Enany u.a. im Anschluss an die Vorstellung im Festivalzelt. Tickets 18 Euro.

Film / Regie Hugo Glendinning, Tilly Shiner
Musik Sami El-Enany
Beethoven Jerry Killick
Orchester musica assoluta Hannover
Dirigent Samuel Jones
Gitarre Yuki Tsujii
Schlagzeug Luca Caruso

Deutsch, Englisch, Englische Gebärdensprache

Dauer ca. 1h


Eine Koproduktion von Hugo Glendinning und Tilly Shiner mit den KunstFestSpielen Herrenhausen. Gefördert aus öffentlichen Mitteln des Arts Council of England.