L’Ailleurs de l’autre
Aliénor Dauchez / La Cage
Musiktheater

Do 28.05. — 19:30
Orangerie

Preis 20 / 24 / 28 Euro (zzgl. VVK-Gebühren)
Preis ermäßigt ab 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühren)
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Ein rätselhaftes Ritual aus fremden Gesängen, Masken und Kostümen zieht in einem fulminanten Defilee über die Bühne.

Fünf Frauen, die aus der Zukunft zu stammen scheinen, entdecken in einer Art Raumsonde Aufzeichnungen menschlicher Stimmen aus einer längst vergangenen Zeit, die sie sich fasziniert aneignen. Es sind schamanische Stimmen, Wiegen- und Hirtenlieder, sowie Gesänge aus Äthiopien, Albanien, Myanmar, Indien, den Salomon-Inseln, der Schweiz, Taiwan und anderen Ländern. Die zum Teil akrobatisch-virtuosen Melodien, die kunstvollen Kostüme und das Tempo, mit dem hier die Welt der Gesänge durchreist wird, entwickeln gemeinsam den Zauber von L’Ailleurs de l’autre (deutsch: Das Anderswo des Anderen). Mit jedem Klang, jedem Atem oder Hauch verändert sich die Körperlichkeit der Performerinnen. Dieser Wandel wird durch die Masken und Gewänder erweitert und überträgt so musikalische Formen ins Visuelle.

Für ihr Musiktheater L'Ailleurs de l'autre hat Aliénor Dauchez, französische Regisseurin, bildende Künstlerin und Leiterin der Compagnie La Cage, gemeinsam mit den Sängerinnen des Vokalensembles Les Cris de Paris mehrere Jahre im Archiv des Pariser Musée du Quai Branly musikethnologische Dokumente durchforscht und mündlich überlieferte Gesänge ausgewählt, die von den klassisch ausgebildeten Sängerinnen durch Nachahmung erlernt wurden. Eingerahmt werden die Gesänge durch eine Originalkomposition von Hanna Eimermacher.

 

Do 28.05. — Tischgespräche 5 mit Aliénor Dauchez und den Performerinnen im Anschluss an die Vorstellung im Festivalzelt. Tickets 18 Euro.

Mit Anaël Ben Soussan, Aliénor Dauchez, Florence Laforge, Marie Picaut, Camille Slosse, Michiko Takahashi
Regie Aliénor Dauchez
Musikalische Leitung Geoffroy Jourdain
Kostüm Aliénor Dauchez, Miriam Marto

Dauer 1h 20min


Eine Produktion von La Cage und Les Cris de Paris.
In Koproduktion mit der Opéra de Reims und dem Théâtre des Quatre Saisons. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und von Impuls neue musik und mit der Unterstützung des Nouveau théâtre de Montreuil – centre dramatique national